Wieso haben die Vorbereitungen so lange gedauert?
Im Jahr 2002 hat NZW die Konzession für den Bau des Windparks bekommen. Danach fand eine ausführliche Untersuchung zur Notwendigkeit und Situation des ins Auge gefassten Gebietes: Strömungen, Wind und Umwelt und Natureffekten. Unter anderem wurden auch zahlreiche Institutionen wie Gemeinden, Politiker, Partner in den Untersuchungsprogrammen, Universitaeten, Wissenschaftler und Organisationen wie Greenpeace in der Entwicklungsphase konsultiert.
Zudem hat das Erhalten von verschiedenen Genehmigungen länger gedauert, als ursprünglich geplant. Weil dies für die Niederlande ein einzigartiges Projekt ist, hat dieser Prozess Jahre gedauert.
Wer ist der Abnehmer des Stroms?
Der Strom kommt in Wijk aan Zee an Land und geht dort ins Netz, dessen Betreiber Continuon ist. Der letztendliche Abnehmer ist Nuon, der den Strom dann an die Kunden weiterverkauft.
Ist der Windpark vom Strand in Egmond zu sehen?
Bei schönem und klarem Wetter wird der Windpark am Horizont zu sehen sein.
Wie groß wird der Windpark?
Der Windpark besteht aus 36 Windrädern des Typs V90, jedes mit 3 MW. Insgesamt hat der Park eine Fläche von 27 km2
Warum sind Subventionen notwendig um den Windpark zu bauen?
Wie bei den meisten erneuerbaren Energiequellen gibt es einen großen Unterschied zwischen dem technologisch Möglichen und dem kommerziell Machbaren. Windenergie ist im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien weit entwickelt. Auf Land sind Vorraussetzungen zu finden die die Windenergie kostendeckend arbeiten lassen. Dies gilt allerdings nicht für die Windenergie auf See. Dies ist zwar bewährte Technologie, aber kommerziell noch nicht rentabel.
Sind die Niederlande nicht zu klein für Windenergie?
Die Niederlande haben auch selbst Verantwortung für die Entwicklung erneuerbarer Energie. Wir dürfen uns nicht hinter der Größe unseres Landes verstecken. Für die Entwicklung von großen Windparks bietet jedoch nur das Meer genügend Platz. Die Windenergie ist in Bezug auf die Anforderungen an erneuerbare Energie (9% im Jahr 2010) im Moment die beste Alternative und große Projekte wie dieses sind dafür notwendig.