Energie
Der Offshore-Windpark Egmond aan Zee wird Ende 2006 in Betrieb genommen. Der Windpark liefert jährlich genug Energie, um ungefähr 100.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Dies reicht für alle Haushalte in einer Stadt wie Eindhoven aus.
Der Park wurde für eine Stromproduktion während 20 Jahren konzipiert. Nach 20 Jahren wird der Park dann abgebaut.
Wie funktioniert eine Windturbine?
Die Funktion einer Windturbine beginnt damit, dass der Wind die Flügelblätter, auch Rotorblätter genannt, in Bewegung setzt. Diese Rotorblätter sind an der Hauptachse befestigt. Die Drehbewegung wird in einem Getriebekasten beschleunigt. Die Hauptachse treibt den Generator an. Der Generator ist mit einem Dynamo vergleichbar.

Im Dynamo wird die Drehbewegung in Strom umgewandelt. Dieser so erzeugte Strom wird von einem Transformator in der Windturbine auf eine hohe Stromspannung gebracht. Anschließend wird der Strom über ein Kabel an Land geleitet.
Der oberste Teil der Windmühle wird die Gondel genannt. Der Getriebekasten, der Generator und der Transformator befinden sich alle in der Gondel. Diese Gondel wurde so auf dem Turm befestigt, dass sie sich drehen kann und die Windmühle somit immer optimal mit der Vorderseite in Windrichtung ausgerichtet werden kann. Die Rotorblätter der Windturbine können mehr oder weniger in Windrichtung ausgerichtet werden. Auf diese Weise kann die vom Wind erzeugte Antriebskraft eingestellt werden. Wenn die Rotorblätter vollkommen aus dem Wind herausgedreht werden, kann die Turbine hierdurch auch gestoppt werden.
Unten im Windmühlenturm ist ein Computer eingebaut, mit dem alle Steuersignale eingestellt werden. Dieser Computer bestimmt, ob sich die Turbine auf sichere Weise drehen kann. Mit einem Computer an Land kann schließlich über eine Fernbedienung nicht nur der Windturbinenzustand wie beispielsweise die erzeugte Leistung überwacht, sonder auch die Turbineneinstellung angepasst werden.